Die 67. Ausstellung: Susanne Herdick, AUFleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kann man in der Stadt oder besser in der Natur aufleben? Was veranlasst uns, unsere Umwelt bewusst und zufriedenstellend wahrzunehmen? Diese und andere Fragen scheinen der Künstlerin Susanne Herdick seit ihrem Abschluss an der Folkwang-Hochschule zum malerischen Thema geworden zu sein. In den mehr als 30 Jahren kommen in der Grafik und Malerei, die als kreatives Produkt ihrer Arbeit in der Galerie AUF bestaunt werden können, immer neue Ausdrucksformen zur Visualisierung von Seheindrücken zu Bildern zum tragen. Mal denkt der Betrachter an impressionistische Malerei, mal drängt sich der Expressionismus nach vorne oder das Informell erwartet eine Geschichte aus der Fülle der Farben und Formen. Immer steht die individuelle Sicht der Künstlerin und ihr besonderer Blickwinkel, der eigenwillige Ausschnitt der dargestellten Vorlage, im Mittelpunkt ihrer Kompositionen. Mal sind es die Fülle der Blätter- und Blütenanordnungen, der Landschaften und Hinterhof- und/oder Straßenansichten im Stadtteil.

Der gekonnte Umgang mit Raum und Farbe, Helligkeit und Materialeigenschaften überzeugt und eröffnet einen Einblick in unsere Umgebung, der, durch die Pointierung im Bild, Gewicht gegeben wird; dabei setzt die Malerin verschiedene Maltechniken zur Steigerung der Wiedergabe einer meist abstrahierten Wirklichkeit ein. Die Ästhetik des natürlich Gewachsenen, des bewusst Gestalteten in Architektur und Landschaft wird aufgegriffen und weckt unsere Sinne zur Formulierung eines lyrischen Erlebens unsere Umgebung und der rhythmischen Spielart der Natur.

Wir laden Sie und Ihre Freunde zur Vernissage am 30. Juni 2017 um 18:00 Uhr sehr herzlich ein.

Die 66. Ausstellung: AUFtakt Karin Brosa / Robert Matthes

 

Karin Brosa und Robert Matthes haben in Stuttgart Malerei/Grafik und künstlerische Techniken studiert und zeigen einen “modernen Realismus” mit hintergründiger Aussage der Konsum- und Lebenswelt, wobei deutliche Unterschiede in Ihrer Maltechnik und bevorzugten Themenwahl offenkundig sind. Auf der einen Seite eine “Wunderkammer” der Sammelleidenschaft und auf der anderen Seite ein eher kritischer Blick auf unsere aktuelle Situation in einer Medien- und Konsumwelt. Auch die Maltechnik ist einmal vom Realismus der klassischen Malerei und zum anderen von den grafischen Elementen der Werbung beeinflußt, wobei jeder Einzelne seine persönliche Handschrift deutlich herausarbeitet und uns an der Detailversessenheit ihrer Sicht auf die Jetztzeit teilnehmen lässt. In durchaus kritischen Zusammenstellungen und klarer Positionierung zu unserer Lebenswirklichkeit entdeckt man feine Unterschiede und vielleicht auch traditionelle Rollenmuster, wenn wir die dargestellten Sachverhalte vergleichen. Einmal die überlebende Vergangenheit und die Überlagerung der Erinnerungsebenen und zum anderen die progressive Aktualität mit kritischer Positionierung zu den Errungenschaften der modernen Zeit.

Beide Künstler sind erst seit einem Jahr in Essen und arbeiten in einem gemeinsamen Atelier; sie haben im technisch-künstlerischen bzw. im grafisch-gestalterischen Bereich ihren beruflichen Schwerpunkt und zeigen in der Galerie neuste Arbeiten.

Sie und Ihre Freunde sind herzlich zur Vernissage am Donnerstag, den 01. Juni 2017 um 18:00 Uhr in die Galerie AUF eingeladen

Die 65. Ausstellung: Kevin A. Perryman “Auf Eden zu”

 

Vernissage & Lesung am Freitag, den 05. Mai 2017 um 18:00 Uhr 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                                                      liebe Freunde der GALERIE AUF!

Am Freitag, den 05. Mai 2017 zeigt die Galerie AUF neue großformatige Aquarelle von Kevin A. Perryman und lädt Sie im Rahmen der Vernissage herzlich zu einer Lesung ein, die der Künstler selbst durchführt. Kevin A. Perryman ist Maler, Autor und Verleger und lädt uns ein, einen Ausschnitt aus seiner Tätigkeit mit zu erleben.

Als Schriftsteller widmet er sich überwiegend Gedichten, als Verleger und Übersetzer hat er seinen BABEL Verlag zu einem „fabelhaften kleinen Verlag“ gemacht (Süddeutsche Zeitung) und herausragend gut gestaltete, bibliophile Bändchen herausgegeben, die mit „seltener Achtsamkeit“ (Bayrische Staatszeitung) gedruckt sind. Als Maler zeigt er gekonnte Flächenkompositionen, die durch ihre Farbintensität und formale „Einfachheit“ überzeugen und sowohl die Sinne beflügeln als auch durch farbpsychologische Positionierung hohe Ausdrucksqualität beinhalten. Da die Eröffnung ihren Schwerpunkt in der LESUNG hat, darf ich zwei Gedanken zu Thema und Inhalt der Ausstellung hier erwähnen. „Auf Eden zu“ kann unser Streben nach „paradiesischen Zuständen“ bedeuten, und die Aquarelle zeigen die Höhen und Tiefen, die bei diesem „Weg“ erlebt werden können, wenn wir die verschiedenen Türen, Tore oder Räume durchschreiten, um das erhoffte Ziel zu erreichen. Besonders die formale und farbliche Kraft, die in den breiten Pinselstrichen unseren „Lebensweg“ begleiten, sollten sinnliche Erfahrung und kognitive Behandlung beflügeln und Zuversicht transportieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 05. Mai um 18:00 Uhr in der Steeler Straße 330 45138 Essen-Huttrop                                                                                  Uje Fenger

Die vierundsechzigste Ausstellung: Beate Gärtner AUFZEICHNUNGEN

AUFzeichnungen eines Weges, der in seiner Ganzheitlichkeit erfasst werden soll, ist die Thematik, die die Absolventin der HBK Essen-Kupferdreh, Beate Gärtner, in ihrer Examensarbeit künstlerisch umsetzt. Dabei geht es um das zeichnerische Festhalten einer Strecke durch Linien, die einmal in der Ebene, der Erfassung der zweidimensionalen Ausdehnung – so zu sagen als Draufsicht – und gleichzeitig, die Einbindung der dritten Dimension im Raum, der Höhe, genauer der Höhenlinien, als Ansicht der selben Wegführung. Wir sehen darüber hinaus die Punkte, an denen Richtungsänderungen in den drei Dimensionen festgemacht werden können und entwickeln dadurch das Raumbild der gezeichneten Strecke als visuelle Vorstellung. Der Betrachter sieht zwei Zeichenblätter mit Linien und Punkten, verbindet beide Blätter zu einem dreidimensionalen Ganzen. Ein natürlicher Prozess wird durch unser Erfahrungssehen zu einem Spaziergang aus den gezeichneten Informationen.

In der Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem, was beim Gehen an vergleichbaren Erfahrungen gemacht werden kann, wie die Bewältigung einer Strecke als Durchschreiten des Raumes bzw. der Natur oder die Anstrengung der Überwindung von Höhenunterschieden zielt zunächst auf das rein lineare Fortkommen, kann allerdings auch als individuelle Erfahrung erlebt werden, weil zwar die Wegstrecke als Linie vorgegeben ist, aber jeder von uns geringe Abweichungen nach rechts und links oder durch Schrittlänge und Gehtempo den eigenen Duktus der Linie bestimmt. Zum anderen wissen und erleben wir durch Gehen, Laufen oder Wandern um die persönlichen Bewältigungen von Distanzen und deren physischen und psychischen, mentalen und zeitlichen Besonderheiten.

Neben den Linienstrukturen auf der Fläche zeigen die Fädenkompositionen die Durchdringung des Raumes durch die Verbindung von Punkten in den drei Dimensionen; ein kurzes Video lässt uns das Voranschreiten erleben und zeigt das Bemühen, an der Ideallinie orientiert, voran zu kommen. Die Konzeption der Ausstellung zeigt das komplizierte System, welches hinter der banalen linearen Verbindung von Punkten stehen kann. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Freitag, den 07. April um 18:00 Uhr ein und wünschen uns, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, einen Weg zu gehen, der weit über das sichtbare Liniengerüst hinaus weist.

Zur Eröffnung spricht die Kunsthistorikerin Judith Brinkmann; am Samstag, den 08. April ist die Künstlerin zusätzlich von 16-18 Uhr zum persönlichen Gespräch in der Galerie. In den Schulferien (10.-21.04.2017) ist die Galerie geschlossen.

Ausstellung im RUHR TURM zusammen mit der Galerie artishocke

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der GALERIE AUF,

wie schon im Jahr 2016 veranstalten die Galerien artishocke und AUF im RUHR TURM eine gemeinsame Ausstellung. Zehn Künstlerinnen und Künstler zeigen Malerei/Grafik und Objekt/Skulptur im Foyer des markanten Gebäudes an der Huttropstraße/Ecke Ruhrallee. Wir wollen Ihnen durch die Ausstellung nicht nur einen bunten Frühlingsgruß übermittel, wir wollen auch neue Arbeiten der Damen und Herren zeigen, die in unseren Galerien schon Einzelausstellungen hatten bzw. haben werden. Lassen Sie sich von einem repräsentativen Ausschnitt der Kunstschaffenden begeistern und freuen Sie sich mit uns auf interessante Arbeiten und intensive Gespräche. Die meisten Künstler_innen werden zur Eröffnung anwesend sein; einführende Worte wollen Ihnen die ausgestellten Werke näher bringen und zur Diskussion anregen. Selbstverständlich sind die Arbeiten käuflich zu erwerben.

Wir erwarten Sie zur Vernissage am Freitag, den 24.03. um 19 Uhr oder am Samstag oder Sonntag zwischen 15-19 Uhr. Mit freundlichen Grüßen Rolf Struwe und Uje Fenger