Die achtundvierzigste Ausstellung: Andrea Aupers

Der Bilderkosmos der Dipl. Ing. Architektur, Bühnenbildnerin, Künstlerin und Schamanin Andrea Aupers entwickelt sich aus dem Schaffensprozess, der entsteht, wenn der Pinsel mit dem Material Wasser 3D-Flächen schafft in denen Tusche eingespritzt wird. Sofort startet der Prozess Alchemie. In der Mythologie und Psychologie ist Wasser ein Symbol für die menschliche Seele und Farben vermitteln Seinsqualitäten.

Der Trocknungsprozess schafft bizarre Formen, Ein-flüsse und zeigt Aufgeladenes. Farbflächen treten in Beziehung – geben ab und nehmen auf. So entsteht, wie im Leben, durch Einflüsse Neues – Unerwartetes. Da Zufall, Prozess und Zeitpunkt entscheidend zur Gestaltung beitragen, lässt sich die finale Gestaltung der Werke nicht vollständig steuern. Sichtbar bleiben Farbspuren der Tusche, die transluzente Flächen und Strukturen auf der Leinwand oder dem Papier erzeugten.

Der Farbkosmos der Künstlerin, mit deren energetischer Ausstrahlung ist an die Chakren-farben der feinstofflichenKörper angelehnt. Farbe ist hier nicht nur Material, sondern strahlt auch Energie aus, sendet Seinsqualitäten, z.B.: Orange steht für Mut, Lernbereitschaft und Schöpferkraft; Gelb ist die innere Sonne, Willenskraft und Freude; Grün vermittelt die Herzqualitäten und heilt wie die Natur. Schon Kandinsky sagte: “Farbe ist eine Macht, die direkt auf die Seele wirkt”.

Durch partielle Ölfarbschichten werden die entstandenen Farbalchemien harmonisiert, eingebettet oder weitere Tiefenwirkungen durch Schichtung entsteht. Es geht nicht darum, nur etwas darzustellen oder abzubilden, sondern aus dem Material Farbtusche selbst, durch den Prozess des Entstehenlassen, das Bild zu schöpfen. Durch ein meditatives Eintauchen in den Farbkosmos der Bilder geht der Betrachter in Resonanz mit diesen Farbqualitäten. Die Bilder eröffnen Assoziationen von Mikro- und Makro-Kosmen, Rhythmen und Bewegungen von Schöpferkraft. Assoziationsketten entstehen, z.B.: von Ein-flüssen, die auch auf dem Planeten Erde zu sehen sind, wenn zwei Flüsse zu einem Flussdelta werden, das sich dann ins offene Meer ausbreitet.

Durch das Schamanen-Sein hat sich das Bewusstsein der Künstlerin erweitert. Sie weiss, dass sich auch die feinstofflichen Energiefelder, die durch die Chakren (Sanskrit->Räder), die im Körper existieren auch solche Farbfelder und Ein-Flüsse durch Impulse von Außen entstehen, sei es durch eine Begegnung mit Menschen, durch Musik oder eben auch durch die Betrachtung von Bildern. In Aurafotografien kann man diese Existenz bereits präsentieren. Es gibt sowohl in der Kunst, als auch unter den Menschen Nährende und Kraft entziehende Begegnungen. Es findet immer Alchemie statt zwischen den Polen Mensch – Mensch oder Mensch – Kunstwerk.

So gibt es Bilder, die dem Betrachter Mut machen, anregend nähren – beseelen, wie man auch sagt, und Bilder, die ein Niederdrücken, einen Energieentzug hervorrufen.        Andrea Aupers

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Ausstellungseröffnung ein.