GALERIE ZU

An die liebevollen Begleiterinnen und Begleiter der Galerie AUF,

DANKE für Ihre Treue! DANKE für Ihr Engagement. DANKE für Mitarbeit, Ausstellungen, Musik, Performance, Lesungen und die Bekanntmachung der Galerie. Nach acht Jahren habe ich die Arbeit in den Räumen der Steeler Straße 330 beendet und kann auf überwiegend positive Reaktionen der Besucherinnen und Besucher zurückblicken.

Da ich die Galerie als Herzensangelegenheit betrieben habe, gab es keine wirtschaftlichen Gründe diese Kulturtätigkeit zu beenden – vielmehr waren es die “Altersmüdigkeit”, der Mangel an neuen Ideen und nicht zuletzt der immer schwerer werdende Prozeß Gehör für dieses Kulturengagement zu finden. Die anfängliche Begeisterung hat sich von Jahr zu Jahr in einen kaum durchsetzungsfähigen Weg zu individuellen Kulturangeboten verändert, weil die etablierte “Hochkultur” immer im Rampenlicht stand und steht. Somit waren, trotz erheblicher Unterstützung verschiedener Mitstreiter keine durchgreifenden Erfolge und nachhaltigen Positionierungen zu erzielen.

Es ist eine notwendige Aufgabe, privates Engagement und private Mittel für den gesellschaftlichen Nutzen einzusetzen und für die Allgemeinheit ein Angebot zu machen, Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu geben und den Kommunikationsprozess zu fördern. Aber die Gleichgültigkeit etablierter Strukturen gegenüber privater Initiative liessen die Weiterführung immer schwieriger werden. Somit blieb nach 75 Ausstellungen, Dichterlesungen und Musikveranstaltungen der Schwung der ersten Tage auf der Strecke, der Glaube an eine erkennbare Akzeptierung und Wertschätzung des Handelns verlor an Kraft.

Großen DANK an alle, die geholfen haben! Einen herzlichen Gruß. Uje Fenger

… und so geht es weiter,  Malerei, Fotografie und Zeichnung als neue Herausforderung: 

Ich hoffe auf eine erste eigene Ausstellung im Jahr 2018 und würde mich freuen “alte, treue Galeriebesucher und Kolleginnen und Kollegen” wieder zu treffen. Bis dahin!

 

! Mit neuem Schwung sind die Räumlichkeiten jetzt in der Hand einer Malschule, die schon in der Giradetstraße 8 in Essen-Rüttenscheid erfolgreich gearbeitet hat und bis Ende 2018 dort auch parallel präsent sein wird. Die Leiterin der Einrichtung, Andrea Rathert-Schützdeller, AndreARS Atelier für Malerei im Girardet Haus  www.andrea-rs.dewww.rathert-schuetzdeller.de wird ab Mitte April 2018 für Sie auch in der Steeler Straße 330 sein. Ich wünsche AndreARS alles Gute, Erfolg und gute, kreative Ergebnisse.

Die 75. Ausstellung: Berufsverband Bildender Künstler

 

Der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Westfalen e.V., Bezirk Westliches Ruhrgebiet stellt zum zweiten Mal in der Galerie AUF aus. Wie schon 2015 arbeiten die Künstlerinnen und Künstler zu einem Thema: WÜRFEL! “Alea acta est”, einem Kunstprojekt, das sich mit dem geflügelten Satz: “Die Würfel sind geworfen/gefallen”, der dem römischen Feldherrn und Staatsmann C.I.Caesar zugeschrieben wird, beschäftigt; frei übersetzt kann man von “eine Entscheidung ist getroffen” sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Freitag, den 02. März um 18:00 Uhr in die Galerie AUF  Steeler Straße 330  45138 Essen-Huttrop ein.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                                       Uje Fenger

Finissage zu Angéle, Fotografien von Simone de Paauw

Nach einer bemerkenswerten Vernissage und erfolgreichem Ausstellungsverlauf möchten   wir die Ausstellung von Simone de Paauw mit einer Finissage in der Galerie AUF am kommenden Freitag, den 23. Februar um 18:00 Uhr abschliessen.

 

Ein paar Erläuterungen zur Ausstellung “Angéle”:

Simone de Paauw möchte mit einer fotografischen Dokumentation etwas von ihrem Elternhaus bewahren, dass die Familie 1942 in Enkhuizen am Ijsselmeer bezog. Sie beginnt die Arbeitet Stillleben, im Laufe der Jahrzehnte ist immer etwas hinzugekommen, jedoch wurde nichts verändert; ihre 89-jährige Mutter Angéle verweigerte zunächst in die Fotografien einbezogen zu werden.

Nach gemeinsamen ersten Sichtungen der bisherigen Arbeiten änderte sich ihre Abneigung und willigte ein, Bestandteil der Dokumentation zu werden. Mehr und mehr findet sie Gefallen an der Zusammenarbeit. Das Ergebnis dieser Wandlung wird mit den Fotografien eindrucksvoll belegt.

Es entsteht ein vielfältiges fotografisches Porträt der Mutter über vier Jahre bis zum Alter von 93 Jahren, voller Anmut, Würde und Selbstbestimmtheit. Eine ungewöhnliche Arbeit von zwei starken Frauen!

Peter Lütkemeyer

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Finissage ein.

 

Wir dürfen Ihnen einen Artikel aus der WAZ/NRZ vom 14.02.2018 zur Kenntnis geben:

 

Die 74. Ausstellung: Simone de Paauw, Angèle

 Simone de Paauw,

eine Fotografin, die seit 40 Jahren hier in Essen lebt und arbeitet, gehört zu einer Gruppe von Lichtbildnern/innen, die sich mit der künstlerischen Fotografie auseinandersetzt und sich mit Intensität und Kreativität dem „komponierten Fotodokument“ widmet. Ihre Bilder sind meist in Themenbereiche eingebunden und zeigen Abbildungen von Menschen, Gegenständen oder Ausschnitte aus unserem Lebensumfeld in feinfühliger Sicht und differenzierten Tonwerten. In vielen Ausstellungen in Essen, Krefeld, Oberhausen, Xanten etc. hat Simone kontinuierlich Einblick in Ihre fotografische Kunst gestattet und stets große Resonanz gefunden. Sie ist als Mitglied im Essener Werkkreis Bildender Künstler/innen (WBK) und professionellen Fotovereinigungen anerkannte Expertin der künstlerischen Fotografie.

In den letzten Jahren arbeitet sie in Themenblöcken und zeigt hier in der Galerie AUF ihre fotografische Dokumentation „Angèle“, eine Bilderfolge, die sich mit dem Alltagsleben ihrer alten Mutter beschäftigt; eine fotografische Begleitung über mehr als drei Jahre mit vielen Zeitdokumenten, von denen eine Auswahl sowohl im vorliegenden Fotoband als auch hier an den Wänden zu sehen sind. Durch sensible Beobachtung des Alltagslebens einer alten Dame ist ein Dokument der individuellen Lebensgestaltung für uns einzusehen, dass durch Respekt, Würde und Authentizität gekennzeichnet ist. Die besondere Akzentuierung eines Lebens im Alter, in gewachsener häuslicher Umgebung mit persönlicher stilistischer Ausgestaltung zeigt uns die Intimität mit zurückhaltender Offenheit als ein Dokument eines intensiven, selbstbestimmten Lebens.

Ich darf mich sehr herzlich bei Simone de Paauw für die vorzügliche Ausstellung bedanken und wünsche Ihnen Muße bei der Betrachtung der Exponate.

 Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Freitag,            den 02. Februar 2018 um 18:00 Uhr in die Galerie AUF,   Steeler Straße 330    45138 Essen-Huttrop, ein.

 

Die 73. Ausstellung AUFRUHR, Fotografien von Luise Flügge und Peter Lütkemeyer

Liebe Freunde der Galerie AUF, sehr geehrte Damen und Herren,

Seit fast 200 Jahren erlebt die Fotografie eine stetige Erweiterung ihrer Möglichkeiten, sowohl in technischer als auch in künstlerisch-ästhetischer Weise. Musste das „technische Medium“ seit seinen ersten Schritten in die Öffentlichkeit zunächst mit technischen Herausforderungen leben, zeigte sich mehr und mehr eine Perfektion in dem Festhalten des Moments bzw. der Wiedergabe der Wirklichkeit als Dokument des Augenblicks bis hin zur komponierten Bildgestaltung. Das Lichtbild wurde zum Experimentierfeld in den 20er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts und erfuhr u.a. durch Man Ray oder Moholy-Nagy gestalterische bis künstlerische Ausprägungen, die insbesondere durch die „subjektive Fotografie“ weiterentwickelt wurde, ihren gleichberechtigten Stellenwert neben Malerei, Zeichnung und Grafik.

Hier in Essen, dem Standort der Folkwang-Hochschule, prägte Otto Steinert (1915-1978), der wohl bekannteste Wegbereiter und Professor der Foto-Kunst, eine neue Generation von Fotografinnen und Fotografen. Durch seine künstlerischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse (fünf Gestaltungsstufen und vier Vollendungsstufen)
untermauerte er das Zusammenwirken der Einzelelemente zu einem vollendeten Ganzen, dass höchste künstlerisch-gestalterische Qualität zeigt und die Bedeutung des Fotografierenden würdigt.
In der Ausstellung in der Galerie AUF zeigen ein Lehrer (em.) und eine Studierende der Abteilung Fotografie der Folkwang Hochschule einige ihrer Arbeiten.
Wir laden Sie sehr herzlich zum Besuch der Ausstellung ein und freuen uns auf ihr Kommen zur Vernissage am Freitag, den 12. Januar 2018 um 18:00 Uhr.