Die 75. Ausstellung: Berufsverband Bildender Künstler

 

Der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Westfalen e.V., Bezirk Westliches Ruhrgebiet stellt zum zweiten Mal in der Galerie AUF aus. Wie schon 2015 arbeiten die Künstlerinnen und Künstler zu einem Thema: WÜRFEL! “Alea acta est”, einem Kunstprojekt, das sich mit dem geflügelten Satz: “Die Würfel sind geworfen/gefallen”, der dem römischen Feldherrn und Staatsmann C.I.Caesar zugeschrieben wird, beschäftigt; frei übersetzt kann man von “eine Entscheidung ist getroffen” sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Freitag, den 02. März um 18:00 Uhr in die Galerie AUF  Steeler Straße 330  45138 Essen-Huttrop ein.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                                       Uje Fenger

Finissage zu Angéle, Fotografien von Simone de Paauw

Nach einer bemerkenswerten Vernissage und erfolgreichem Ausstellungsverlauf möchten   wir die Ausstellung von Simone de Paauw mit einer Finissage in der Galerie AUF am kommenden Freitag, den 23. Februar um 18:00 Uhr abschliessen.

 

Ein paar Erläuterungen zur Ausstellung “Angéle”:

Simone de Paauw möchte mit einer fotografischen Dokumentation etwas von ihrem Elternhaus bewahren, dass die Familie 1942 in Enkhuizen am Ijsselmeer bezog. Sie beginnt die Arbeitet Stillleben, im Laufe der Jahrzehnte ist immer etwas hinzugekommen, jedoch wurde nichts verändert; ihre 89-jährige Mutter Angéle verweigerte zunächst in die Fotografien einbezogen zu werden.

Nach gemeinsamen ersten Sichtungen der bisherigen Arbeiten änderte sich ihre Abneigung und willigte ein, Bestandteil der Dokumentation zu werden. Mehr und mehr findet sie Gefallen an der Zusammenarbeit. Das Ergebnis dieser Wandlung wird mit den Fotografien eindrucksvoll belegt.

Es entsteht ein vielfältiges fotografisches Porträt der Mutter über vier Jahre bis zum Alter von 93 Jahren, voller Anmut, Würde und Selbstbestimmtheit. Eine ungewöhnliche Arbeit von zwei starken Frauen!

Peter Lütkemeyer

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Finissage ein.

 

Wir dürfen Ihnen einen Artikel aus der WAZ/NRZ vom 14.02.2018 zur Kenntnis geben:

 

Die 74. Ausstellung: Simone de Paauw, Angèle

 Simone de Paauw,

eine Fotografin, die seit 40 Jahren hier in Essen lebt und arbeitet, gehört zu einer Gruppe von Lichtbildnern/innen, die sich mit der künstlerischen Fotografie auseinandersetzt und sich mit Intensität und Kreativität dem „komponierten Fotodokument“ widmet. Ihre Bilder sind meist in Themenbereiche eingebunden und zeigen Abbildungen von Menschen, Gegenständen oder Ausschnitte aus unserem Lebensumfeld in feinfühliger Sicht und differenzierten Tonwerten. In vielen Ausstellungen in Essen, Krefeld, Oberhausen, Xanten etc. hat Simone kontinuierlich Einblick in Ihre fotografische Kunst gestattet und stets große Resonanz gefunden. Sie ist als Mitglied im Essener Werkkreis Bildender Künstler/innen (WBK) und professionellen Fotovereinigungen anerkannte Expertin der künstlerischen Fotografie.

In den letzten Jahren arbeitet sie in Themenblöcken und zeigt hier in der Galerie AUF ihre fotografische Dokumentation „Angèle“, eine Bilderfolge, die sich mit dem Alltagsleben ihrer alten Mutter beschäftigt; eine fotografische Begleitung über mehr als drei Jahre mit vielen Zeitdokumenten, von denen eine Auswahl sowohl im vorliegenden Fotoband als auch hier an den Wänden zu sehen sind. Durch sensible Beobachtung des Alltagslebens einer alten Dame ist ein Dokument der individuellen Lebensgestaltung für uns einzusehen, dass durch Respekt, Würde und Authentizität gekennzeichnet ist. Die besondere Akzentuierung eines Lebens im Alter, in gewachsener häuslicher Umgebung mit persönlicher stilistischer Ausgestaltung zeigt uns die Intimität mit zurückhaltender Offenheit als ein Dokument eines intensiven, selbstbestimmten Lebens.

Ich darf mich sehr herzlich bei Simone de Paauw für die vorzügliche Ausstellung bedanken und wünsche Ihnen Muße bei der Betrachtung der Exponate.

 Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Freitag,            den 02. Februar 2018 um 18:00 Uhr in die Galerie AUF,   Steeler Straße 330    45138 Essen-Huttrop, ein.

 

Die 69. Ausstellung: Petra Naumann, ZeitlAUF

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Galerie AUF,

heute darf Ich Ihnen eine Künstlerin vorstellen, die ihre Arbeit u.a. mit dem Satz “… ich teile und teile, bis Materie zerfällt …” beschreibt und damit einen Prozeß aufzeigt, der eng mit dem Prinzip des Zerfallens und Werdens verbunden ist und somit auch den Lauf des Lebens verdeutlichen kann. Einen Weg, der permanent in Bewegung ist und scheinbar nicht endet. Ihre künstlerischen Äußerungen spiegeln den Wohnort am Wasser wider. Weiden-, Buchen- und Eichenäste brennen sich als innere Bilder ein. Die Beobachtung von Zeitläufen und das Interesse an charakteristischen Naturformen treffen sich in verschiedenen Mischtechniken, von Papier über Holz und Acrylglas bis zu einem Mix aus verschiedenen Materialien. Die Faszination an der experimentellen  Arbeitsweise lässt verschiedene Werkgruppen entstehen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde zu dieser spannenden Auseinandersetzung für Freitag, den 22. September 2017 um 18:00 Uhr herzlich ein.

Ende der Ausstellung am Freitag, den 06. Oktober 2017

Die 68. Ausstellung: Edelgard Stryzewski-Dullien, AUFgenäht

 

 

Ich zeige in der Galerie AUF Objekte und Installationen aus drei Arbeitsphasen. Die Wiederaufnahme des Zyklus FRAUENLEBEN bildet den ersten Teil. Er besteht aus Objekten, die sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinandersetzen, historisch und aktuell.

Ich nähe und stopfe Stoffreliefs und kombiniere sie mit Fundstücken. Durch die  Zugabe eines Titels überlagern sich die Wirkungsebenen der genähten Körper mit der Vertrautheit der Gebrauchsgegenstände zu neuen Assoziationen. So wird zum Beispiel aus einer alten Kleiderschranktür, in die jetzt an der Stelle des Spiegels ein genähter Akt eingearbeitet ist, das Objekt “Beschränkte Zeiten”.

Im zweiten Teil zeige ich neue Arbeiten  zur mythischen Figur der LILITH. Hier setze ich mich mit der Rolle einer einzelnen Frau auseinander: Lilith ist in der jüdischen Überlieferung die erste Frau Adams, die einen Anspruch auf Gleichberechtigung entwickelt und deswegen verbannt und verflucht wird. Ich visualisiere Aspekt dieser Frau durch genähte Bilder, durch Kombinationen von Genähtem und Küchengegenständen oder durch veränderte Fundstücke.

Zwei Stoffreliefs zeigen Lilith und Adam nach dem Schöpfungsakt. Objekte aus Soßenschüsseln, Seiden- und Leinenflügeln visualisieren ihre fliegenden Töchter, Erstlingshemdchen aus der Türkei schützen Ultraschallbilder und entschleiern den über Jahrmillionen unsichtbaren Prozess der embryonalen Entwicklung.

Den dritten Teil der Ausstellung bildet die Rauminstallation PARKPLATZPOLKA. Hier geht es nicht um Rollenverständnis oder gesellschaftliche Problematik. Hier zeige ich ein visuelles Spiel mit  Wahrnehmungen, die Assoziationen hervorrufen, und eine Umsetzung in sinnlich haptisch Erfahrbares. Ich nehme Spuren von Parkplatzmarkierungen auf, hole sie aus der Abstraktion heraus und entwickle daraus vier figürliche Bahnen aus Wischgaze. Das ist ein  sehr durchscheinendes Material, das ich benähe, überlagere, ausschneide oder verdichte.

Diese lebensgroßen Tücher bilden eine begehbare Rauminstallation, in der sich die transparenten Bilder dem Betrachter wechselnde Perspektiven bieten. Damit öffnen sich Türen zu den eigenen Bildern im Kopf des Betrachters.

Edelgard Stryzewski-Dullien

 Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage am Freitag,                    den 01. September 2017 um 18:00 Uhr in die Galerie AUF ein.                                                   

Uje Fenger