Die 65. Ausstellung: Kevin A. Perryman “Auf Eden zu”

 

Vernissage & Lesung am Freitag, den 05. Mai 2017 um 18:00 Uhr 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                                                      liebe Freunde der GALERIE AUF!

Am Freitag, den 05. Mai 2017 zeigt die Galerie AUF neue großformatige Aquarelle von Kevin A. Perryman und lädt Sie im Rahmen der Vernissage herzlich zu einer Lesung ein, die der Künstler selbst durchführt. Kevin A. Perryman ist Maler, Autor und Verleger und lädt uns ein, einen Ausschnitt aus seiner Tätigkeit mit zu erleben.

Als Schriftsteller widmet er sich überwiegend Gedichten, als Verleger und Übersetzer hat er seinen BABEL Verlag zu einem „fabelhaften kleinen Verlag“ gemacht (Süddeutsche Zeitung) und herausragend gut gestaltete, bibliophile Bändchen herausgegeben, die mit „seltener Achtsamkeit“ (Bayrische Staatszeitung) gedruckt sind. Als Maler zeigt er gekonnte Flächenkompositionen, die durch ihre Farbintensität und formale „Einfachheit“ überzeugen und sowohl die Sinne beflügeln als auch durch farbpsychologische Positionierung hohe Ausdrucksqualität beinhalten. Da die Eröffnung ihren Schwerpunkt in der LESUNG hat, darf ich zwei Gedanken zu Thema und Inhalt der Ausstellung hier erwähnen. „Auf Eden zu“ kann unser Streben nach „paradiesischen Zuständen“ bedeuten, und die Aquarelle zeigen die Höhen und Tiefen, die bei diesem „Weg“ erlebt werden können, wenn wir die verschiedenen Türen, Tore oder Räume durchschreiten, um das erhoffte Ziel zu erreichen. Besonders die formale und farbliche Kraft, die in den breiten Pinselstrichen unseren „Lebensweg“ begleiten, sollten sinnliche Erfahrung und kognitive Behandlung beflügeln und Zuversicht transportieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 05. Mai um 18:00 Uhr in der Steeler Straße 330 45138 Essen-Huttrop                                                                                  Uje Fenger

Die 59. Ausstellung: Adelheid Klipphahn-Kramer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Adelheid Klipphahn-Kramer stellt zum zweiten Mal in der Galerie aus; diesmal KINDERBUCH-ILLUSTRATIONEN, die in ihrer fröhlichen Farbgebung und in den liebevollen Malereien gefällig ins Auge des Betrachters und insbesondere der Adressaten, den Kindern, fallen. Zu jeder Geschichte sind ihr treffsichere Visualisierungen eingefallen, die das Wesentliche der Geschichte “auf den Punkt” bringe … und dann der Text: phantasievoll gesetzt und in einprägsamer Sprache verdeutlicht er die Erzählungen, die als uralte Fabeln überliefert wurden; ein Mitmachheft und Anmerkungen für Erwachsene runden das Angebot ab.

Hier ein Ausschnitt aus “Die sprechende Höhle”:                                                       “Tagelang streifte ein großer Löwe hungrig durch den Urwald und kam an eine tiefe Höhle. Als er merkte, dass niemand Zuhause war, schlich er hinein und versteckte sich. Er wollte auf den Bewohner der Höhle warten, und ihn schnappen, wenn er die Höhle betrat. In der Höhle lebte für gewöhnlich ein aufmerksamer Schakal. Als der nun von seinem Tagesgeschäft zurückkam, entdeckte er am Höhleneingang die frischen Fußspuren des Löwen. Da er nicht sicher sein konnte, ob der Löwe schon fort war, begrüßte er die Höhle überschwänglich mit Worten und tat so, als ob er sich wundere, warum die Höhle seinen Gruß nicht erwidere und so still blieb … statt dessen antwortete der Löwe  …”

Zur Vernissage am Freitag, den 16. Dezember um 18:00 Uhr, werden der Autor, Robert Smajgert und die Künstlerin anwesend sein und weitere Textstellen zu Gehör bringen. Wir laden Sie sehr herzlich ein auch am Samstag oder Sonntag (4. Advent) zwischen 14:00 und 16:00 Uhr in die Galerie AUF zu kommen.

Selbstverständlich können Sie signierte Bücher erwerben.

Die achtunddreißigste Ausstellung: Inge und Herbert Stabenow

Mit jeweils eigenständigen Arbeiten präsentieren sich Inge und Herbert Stabenow als Kunstpaar unter einem gemeinsamen Titel. Die Überschrift fasst unterschiedliche Ansätze zusammen. Das Innen und Außen in Inge Stabenows geschichteten Arbeiten gehört zum Titel so gut wie das Thema Zollverein,das in Herbert Stabenows Radierungen eine bevorzugte Rolle spielt. Ein Zusammenspiel mit Wechselwirkung und einem Spannungsbogen, der eine gute Basis für anregende Ausstellungsgespräche bereitet.


Finissage am 27.03.2015 um 19:00 Uhr mit der Essener Krimi-Autorin Ursula Sternberg. Sie liest aus ihrem Roman „Ruhrbeben“ in dem es um das aktuelle Thema Fracking geht. Da nur 20 Sitzplätze zur Verfügung stehen, melden Sie sich bitte an: 0201/666626 (Stabenow).


Inge Stabenow, Malerei – Herbert Stabenow, Radierung

Inge Stabenow und Herbert Stabenow erarbeiteten ihre künstlerische Praxis über viele Jahre in Semesterkursen und Workshops professioneller Künstler.

Inge Stabenow erlernte nach ihrer Ausbildung in Zeichnen und Aquarellmalerei vielfältige Collagetechniken. In ihren Bildern spielt der Einsatz unterschiedlicher Materialien ( Sand, Asche, Acryl, Zeitungspapier…) eine große Rolle. Reliefartig tastbare Strukturen entstehen durch Verdichtung des Materials auf der Malfläche; alte Schichten werden teilweise wieder entfernt, übermalt, überklebt.
Ergänzend dazu übernimmt Inge Stabenow aus eigenen Zeichnungen lineare Ausschnitte. Sie verändert diese und baut sie ein oder schafft mit ihnen Bild – Kontraste. Schicht für Schicht entwickeln sich so organisch anmutende Objekte mit Landschaftsformen und pflanzlichen Strukturen.

Seit 2001 regelmäßige Teilnahme an regionalen Gruppenausstellungen.

2011 ” Tonlagen & Wechselschichten ” ( E )
” Alte Cuesterey “, 45355 Essen – Borbeck
2013 ” Schichtungen & Sichtungen ” ( E )
BKK – Landesverband Nordwest, 45128 Essen
2013 ” Strukturbild & Radierung ” ( E )
Verwaltungs – und Sozialgericht, 21682 Stade

Herbert Stabenow erlernte die Grundtechniken der Radierung in der ARKA – Kulturwerkstatt auf Zeche Zollverein in Essen. Erste Arbeiten entstehen als Kaltnadelradierung. Mit unterschiedlichen Werkzeugen entstehen kräftige Linien, punktförmige Strukturen und Schraffuren auf der Zinkplatte.
Herbert Stabenow setzt sich inzwischen experimentell mit den verschiedensten Ätztechniken auseinander: Strich – und Flächenätzung, Aquatinta und Vernis mou mischen sich auf derselben Druckplatte.
Als Ausgangspunkt für seine Radierungen nutzt Herbert Stabenow Ausschnitte eigener Fotografien.

Herbert Stabenow nimmt seit 2009 an Gruppenausstellungen auf Zeche Zollverein teil.

2013 ” Strukturbild & Radierung ” ( E )
Verwaltungs – und Sozialgericht, 21682 Stade

Das Ehepaar Inge & Herbert Stabenow lebt in Essen.