Die 69. Ausstellung: Petra Naumann, ZeitlAUF

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Galerie AUF,

heute darf Ich Ihnen eine Künstlerin vorstellen, die ihre Arbeit u.a. mit dem Satz “… ich teile und teile, bis Materie zerfällt …” beschreibt und damit einen Prozeß aufzeigt, der eng mit dem Prinzip des Zerfallens und Werdens verbunden ist und somit auch den Lauf des Lebens verdeutlichen kann. Einen Weg, der permanent in Bewegung ist und scheinbar nicht endet. Ihre künstlerischen Äußerungen spiegeln den Wohnort am Wasser wider. Weiden-, Buchen- und Eichenäste brennen sich als innere Bilder ein. Die Beobachtung von Zeitläufen und das Interesse an charakteristischen Naturformen treffen sich in verschiedenen Mischtechniken, von Papier über Holz und Acrylglas bis zu einem Mix aus verschiedenen Materialien. Die Faszination an der experimentellen  Arbeitsweise lässt verschiedene Werkgruppen entstehen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde zu dieser spannenden Auseinandersetzung für Freitag, den 22. September 2017 um 18:00 Uhr herzlich ein.

Ende der Ausstellung am Freitag, den 06. Oktober 2017

Die 67. Ausstellung: Susanne Herdick, AUFleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kann man in der Stadt oder besser in der Natur aufleben? Was veranlasst uns, unsere Umwelt bewusst und zufriedenstellend wahrzunehmen? Diese und andere Fragen scheinen der Künstlerin Susanne Herdick seit ihrem Abschluss an der Folkwang-Hochschule zum malerischen Thema geworden zu sein. In den mehr als 30 Jahren kommen in der Grafik und Malerei, die als kreatives Produkt ihrer Arbeit in der Galerie AUF bestaunt werden können, immer neue Ausdrucksformen zur Visualisierung von Seheindrücken zu Bildern zum tragen. Mal denkt der Betrachter an impressionistische Malerei, mal drängt sich der Expressionismus nach vorne oder das Informell erwartet eine Geschichte aus der Fülle der Farben und Formen. Immer steht die individuelle Sicht der Künstlerin und ihr besonderer Blickwinkel, der eigenwillige Ausschnitt der dargestellten Vorlage, im Mittelpunkt ihrer Kompositionen. Mal sind es die Fülle der Blätter- und Blütenanordnungen, der Landschaften und Hinterhof- und/oder Straßenansichten im Stadtteil.

Der gekonnte Umgang mit Raum und Farbe, Helligkeit und Materialeigenschaften überzeugt und eröffnet einen Einblick in unsere Umgebung, der, durch die Pointierung im Bild, Gewicht gegeben wird; dabei setzt die Malerin verschiedene Maltechniken zur Steigerung der Wiedergabe einer meist abstrahierten Wirklichkeit ein. Die Ästhetik des natürlich Gewachsenen, des bewusst Gestalteten in Architektur und Landschaft wird aufgegriffen und weckt unsere Sinne zur Formulierung eines lyrischen Erlebens unsere Umgebung und der rhythmischen Spielart der Natur.

Wir laden Sie und Ihre Freunde zur Vernissage am 30. Juni 2017 um 18:00 Uhr sehr herzlich ein.

Die 65. Ausstellung: Kevin A. Perryman “Auf Eden zu”

 

Vernissage & Lesung am Freitag, den 05. Mai 2017 um 18:00 Uhr 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                                                      liebe Freunde der GALERIE AUF!

Am Freitag, den 05. Mai 2017 zeigt die Galerie AUF neue großformatige Aquarelle von Kevin A. Perryman und lädt Sie im Rahmen der Vernissage herzlich zu einer Lesung ein, die der Künstler selbst durchführt. Kevin A. Perryman ist Maler, Autor und Verleger und lädt uns ein, einen Ausschnitt aus seiner Tätigkeit mit zu erleben.

Als Schriftsteller widmet er sich überwiegend Gedichten, als Verleger und Übersetzer hat er seinen BABEL Verlag zu einem „fabelhaften kleinen Verlag“ gemacht (Süddeutsche Zeitung) und herausragend gut gestaltete, bibliophile Bändchen herausgegeben, die mit „seltener Achtsamkeit“ (Bayrische Staatszeitung) gedruckt sind. Als Maler zeigt er gekonnte Flächenkompositionen, die durch ihre Farbintensität und formale „Einfachheit“ überzeugen und sowohl die Sinne beflügeln als auch durch farbpsychologische Positionierung hohe Ausdrucksqualität beinhalten. Da die Eröffnung ihren Schwerpunkt in der LESUNG hat, darf ich zwei Gedanken zu Thema und Inhalt der Ausstellung hier erwähnen. „Auf Eden zu“ kann unser Streben nach „paradiesischen Zuständen“ bedeuten, und die Aquarelle zeigen die Höhen und Tiefen, die bei diesem „Weg“ erlebt werden können, wenn wir die verschiedenen Türen, Tore oder Räume durchschreiten, um das erhoffte Ziel zu erreichen. Besonders die formale und farbliche Kraft, die in den breiten Pinselstrichen unseren „Lebensweg“ begleiten, sollten sinnliche Erfahrung und kognitive Behandlung beflügeln und Zuversicht transportieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am 05. Mai um 18:00 Uhr in der Steeler Straße 330 45138 Essen-Huttrop                                                                                  Uje Fenger

Ausstellung im RUHR TURM zusammen mit der Galerie artishocke

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der GALERIE AUF,

wie schon im Jahr 2016 veranstalten die Galerien artishocke und AUF im RUHR TURM eine gemeinsame Ausstellung. Zehn Künstlerinnen und Künstler zeigen Malerei/Grafik und Objekt/Skulptur im Foyer des markanten Gebäudes an der Huttropstraße/Ecke Ruhrallee. Wir wollen Ihnen durch die Ausstellung nicht nur einen bunten Frühlingsgruß übermittel, wir wollen auch neue Arbeiten der Damen und Herren zeigen, die in unseren Galerien schon Einzelausstellungen hatten bzw. haben werden. Lassen Sie sich von einem repräsentativen Ausschnitt der Kunstschaffenden begeistern und freuen Sie sich mit uns auf interessante Arbeiten und intensive Gespräche. Die meisten Künstler_innen werden zur Eröffnung anwesend sein; einführende Worte wollen Ihnen die ausgestellten Werke näher bringen und zur Diskussion anregen. Selbstverständlich sind die Arbeiten käuflich zu erwerben.

Wir erwarten Sie zur Vernissage am Freitag, den 24.03. um 19 Uhr oder am Samstag oder Sonntag zwischen 15-19 Uhr. Mit freundlichen Grüßen Rolf Struwe und Uje Fenger

Die 63. Ausstellung: Ingrid Handzlik und Wilfried Weiss

Stein AUF Farbe

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund_innen der GALERIE AUF,                         die nächste Ausstellungseröffnung steht bevor!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildhauerische Kreativität und phantasievolle Malerei kennzeichnen die künstlerischen Ausdrucksformen des Duisburger Künstlerpaares. Ingrid Handzlik bearbeitet verschiedene Materialien wie Granit, Marmor, Holz u.a. in der abtragenden Methode, wie sie typisch für die Skulptur ist und zeigt uns eine Formenwelt, die vom eher Konkreten zum freien Spiel mit der dritten Dimension führt. In Anlehnung an die Vorbilder aus der Natur gehen ihre Arbeiten über das Abbilden hinaus und lassen den Betrachter neue formale Entdeckungen machen. Dabei wird die Proportion, die Positionierung der Einzelelemente zueinander und das statische Moment in neuen Zusammenhängen erlebbar. Die Formensprache wird vom Einzelelement zur Komposition verschiedener Einzelformen ausgeweitet und überrascht uns insbesondere dann, wenn wir uns die Skulptur von allen Seiten erschließen und das Zusammenspiel der Raumelemente wahrnehmen.

Ganz anders, aber mit überraschenden Zusammenstellungen der Einzelformen, führt uns Wilfried Weiss in eine nicht real wahrzunehmende Bilderwelt auf der Fläche. In seinen Bildern begegnen uns gemalte Körper und phantastische Farbräume in höchst unterschiedlicher Positionierung, die irritieren und herausfordern, weil sie unser Erfahrungssehen auf den Kopf zu stellen versuchen. Das Spiel von Licht und Schatten, die  Überwindung der Schwerkraft, die unheimliche Verzerrung oder spannungsvolle Ausdrucksstärke von Wesen, die wir noch nie gesehen haben führen uns in eine Welt die nicht in einer bestimmten Zeit festzuschreiben ist. Ist es der Blick in die Vergangenheit oder Zukunft, existieren diese Phänomene um uns herum oder sind wir in einer Traumwelt angekommen. Hier und da finden wir einen Anker, der uns Halt zu geben vermag, uns aber augenblicklich wieder verloren taumeln lässt, ohne das wir völlig orientierungslos in den Bilderwelten umherirren. Die Malerei bleibt im Rahmen verhaftet und wir können durch etwas Abstand wieder einen Schritt vor den anderen setzen, wenngleich der Weg, den wir jetzt gehen, nicht mehr so ist wie zuvor.

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am Freitag, den 10. März 2017, 18:00 Uhr ein.