Die 75. Ausstellung: Berufsverband Bildender Künstler

 

Der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Westfalen e.V., Bezirk Westliches Ruhrgebiet stellt zum zweiten Mal in der Galerie AUF aus. Wie schon 2015 arbeiten die Künstlerinnen und Künstler zu einem Thema: WÜRFEL! “Alea acta est”, einem Kunstprojekt, das sich mit dem geflügelten Satz: “Die Würfel sind geworfen/gefallen”, der dem römischen Feldherrn und Staatsmann C.I.Caesar zugeschrieben wird, beschäftigt; frei übersetzt kann man von “eine Entscheidung ist getroffen” sprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Vernissage am Freitag, den 02. März um 18:00 Uhr in die Galerie AUF  Steeler Straße 330  45138 Essen-Huttrop ein.

Mit freundlichen Grüßen                                                                                                       Uje Fenger

Die 71. Ausstellung: Klaus Eggemann, AUFklaren

Geometrie und Ordnung, Technik und Kreativität, Konstruktivismus ebenso wie Minimalismus, Konkrete Kunst und die Farbfeldmalerei haben den Künstler Klaus Eggemann früh fasziniert und beeinflusst, seine gestalterischen Vorstellungen herausgefordert. Von der Typografie kommend hat er sich mit grafischen Techniken und visuellem Design beschäftigt, ehe er sich zu einem Kunststudium entschlossen hatte.

Die Klassische Malerei oder die akribische Wiedergabe der Wirklichkeit um uns herum, das Abbilden des Menschen und der Natur war nicht seine Sache; immer wollte er Gegenstände schaffen, die einen anderen – nicht “natürlichen” – Formen-Kanon als Grundlage haben, die auf Architektur und ihre Proportion, Konstruktion oder Technik und ihre materiellen Möglichkeiten verweisen.

So war der Weg zur materiellen Grundlage für seine Arbeiten stets auf die Stoffe gerichtet, die in der Architektur, dem Design oder dem Display zu finden sind: hauptsächlich Holz, Glas, Wellpappe, Hartschaum, Draht, Filz, Kunststoffe und Acryl Farbe aber auch mineralische Stoffe. Die oft reduzierten Möglichkeiten bestimmter Materialien, z. B. Hartschaum, sieht er immer auch als Herausforderung und Handlungsrahmen für seine kreativen Objekte, die sich immer weiter von berufsmäßiger Funktionalität zu freier Gestaltung/Kunst entwickelt haben.

Aus einfachen geometrischen Grundelementen entstehen durch Reihungen
oder Montagen komplexe, aber schließlich am Ende auch wieder einfache, große
geometrische Formen bzw. Formformationen, bei denen das Prinzip der Wiederholung, Progression oder Konzentration/Streuung eine gestalterische Größe bildet. Aus einer einfachen Grundform entsteht eine komplizierte Formengruppe mit einer nachvollziehbaren Ordnung, Struktur oder Gesetzmäßigkeit.

Die aktuellen Arbeiten sind meist monochromen Bildern aus Wellpappe, deren
vorgegebene Struktur, die Wellen, flächenweise aufgeritzt werden und, je nach
Standort des Betrachters, eine unterschiedlich intensive Schattenwirkung zeigen. So lebt der künstlerische Ausdruck nicht nur von präziser Setzung und gezielter Komposition sondern insbesondere von den unterschiedlichen Helligkeiten im Umfeld des Objektes. Kinetische Wirkung lässt den Betrachter aus der Klarheit der konstruktiven Struktur in neue Erlebnisse wandern.

Die Entstehung der  Arbeiten ist sowohl einfach nachvollziehbar als auch verblüffend komplex. Sie sollen nichts abstrahieren, interpretieren oder symbolisieren
sondern für sich selbst stehen, sich selbst erklären.

Die 69. Ausstellung: Petra Naumann, ZeitlAUF

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Galerie AUF,

heute darf Ich Ihnen eine Künstlerin vorstellen, die ihre Arbeit u.a. mit dem Satz “… ich teile und teile, bis Materie zerfällt …” beschreibt und damit einen Prozeß aufzeigt, der eng mit dem Prinzip des Zerfallens und Werdens verbunden ist und somit auch den Lauf des Lebens verdeutlichen kann. Einen Weg, der permanent in Bewegung ist und scheinbar nicht endet. Ihre künstlerischen Äußerungen spiegeln den Wohnort am Wasser wider. Weiden-, Buchen- und Eichenäste brennen sich als innere Bilder ein. Die Beobachtung von Zeitläufen und das Interesse an charakteristischen Naturformen treffen sich in verschiedenen Mischtechniken, von Papier über Holz und Acrylglas bis zu einem Mix aus verschiedenen Materialien. Die Faszination an der experimentellen  Arbeitsweise lässt verschiedene Werkgruppen entstehen.

Wir laden Sie und Ihre Freunde zu dieser spannenden Auseinandersetzung für Freitag, den 22. September 2017 um 18:00 Uhr herzlich ein.

Ende der Ausstellung am Freitag, den 06. Oktober 2017

Die 68. Ausstellung: Edelgard Stryzewski-Dullien, AUFgenäht

 

 

Ich zeige in der Galerie AUF Objekte und Installationen aus drei Arbeitsphasen. Die Wiederaufnahme des Zyklus FRAUENLEBEN bildet den ersten Teil. Er besteht aus Objekten, die sich mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinandersetzen, historisch und aktuell.

Ich nähe und stopfe Stoffreliefs und kombiniere sie mit Fundstücken. Durch die  Zugabe eines Titels überlagern sich die Wirkungsebenen der genähten Körper mit der Vertrautheit der Gebrauchsgegenstände zu neuen Assoziationen. So wird zum Beispiel aus einer alten Kleiderschranktür, in die jetzt an der Stelle des Spiegels ein genähter Akt eingearbeitet ist, das Objekt “Beschränkte Zeiten”.

Im zweiten Teil zeige ich neue Arbeiten  zur mythischen Figur der LILITH. Hier setze ich mich mit der Rolle einer einzelnen Frau auseinander: Lilith ist in der jüdischen Überlieferung die erste Frau Adams, die einen Anspruch auf Gleichberechtigung entwickelt und deswegen verbannt und verflucht wird. Ich visualisiere Aspekt dieser Frau durch genähte Bilder, durch Kombinationen von Genähtem und Küchengegenständen oder durch veränderte Fundstücke.

Zwei Stoffreliefs zeigen Lilith und Adam nach dem Schöpfungsakt. Objekte aus Soßenschüsseln, Seiden- und Leinenflügeln visualisieren ihre fliegenden Töchter, Erstlingshemdchen aus der Türkei schützen Ultraschallbilder und entschleiern den über Jahrmillionen unsichtbaren Prozess der embryonalen Entwicklung.

Den dritten Teil der Ausstellung bildet die Rauminstallation PARKPLATZPOLKA. Hier geht es nicht um Rollenverständnis oder gesellschaftliche Problematik. Hier zeige ich ein visuelles Spiel mit  Wahrnehmungen, die Assoziationen hervorrufen, und eine Umsetzung in sinnlich haptisch Erfahrbares. Ich nehme Spuren von Parkplatzmarkierungen auf, hole sie aus der Abstraktion heraus und entwickle daraus vier figürliche Bahnen aus Wischgaze. Das ist ein  sehr durchscheinendes Material, das ich benähe, überlagere, ausschneide oder verdichte.

Diese lebensgroßen Tücher bilden eine begehbare Rauminstallation, in der sich die transparenten Bilder dem Betrachter wechselnde Perspektiven bieten. Damit öffnen sich Türen zu den eigenen Bildern im Kopf des Betrachters.

Edelgard Stryzewski-Dullien

 Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage am Freitag,                    den 01. September 2017 um 18:00 Uhr in die Galerie AUF ein.                                                   

Uje Fenger

Ausstellung im RUHR TURM zusammen mit der Galerie artishocke

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der GALERIE AUF,

wie schon im Jahr 2016 veranstalten die Galerien artishocke und AUF im RUHR TURM eine gemeinsame Ausstellung. Zehn Künstlerinnen und Künstler zeigen Malerei/Grafik und Objekt/Skulptur im Foyer des markanten Gebäudes an der Huttropstraße/Ecke Ruhrallee. Wir wollen Ihnen durch die Ausstellung nicht nur einen bunten Frühlingsgruß übermittel, wir wollen auch neue Arbeiten der Damen und Herren zeigen, die in unseren Galerien schon Einzelausstellungen hatten bzw. haben werden. Lassen Sie sich von einem repräsentativen Ausschnitt der Kunstschaffenden begeistern und freuen Sie sich mit uns auf interessante Arbeiten und intensive Gespräche. Die meisten Künstler_innen werden zur Eröffnung anwesend sein; einführende Worte wollen Ihnen die ausgestellten Werke näher bringen und zur Diskussion anregen. Selbstverständlich sind die Arbeiten käuflich zu erwerben.

Wir erwarten Sie zur Vernissage am Freitag, den 24.03. um 19 Uhr oder am Samstag oder Sonntag zwischen 15-19 Uhr. Mit freundlichen Grüßen Rolf Struwe und Uje Fenger